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Folge 35 – Der Bewerbungsprozess – ein Update

Wie funktioniert eigentlich unser Bewerbungsprozess?

Arne spricht mit Laura, Nina und Fabian über unseren Bewerbungsprozess. Was steckt dahinter? Welche Phasen gibt es? Und vor allem, wieso bekommt man seinen Vertrag nach spätestens 20 Tagen? Unsere Recruiter stehen in dieser Folge Rede und Antwort und geben euch viele interessante Hintergrundinformationen zu unserem Bewerbungsprozess. Denn Wertschätzung erfährst du bei virtual7 von Anfang an. Viel Spaß beim Reinhören.

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Ein-Satz-Zusammenfassung

Wie läuft ein moderner Bewerbungsprozess bei virtual7 ab und warum stehen Transparenz, Schnelligkeit und gegenseitiges Kennenlernen dabei im Mittelpunkt?

Kurzbeschreibung

Wie läuft der Bewerbungsprozess bei virtual7 ab? In dieser Folge sprechen Laura, Nina und Fabian aus dem Recruiting darüber, wie sich die Personalsuche verändert hat und warum Active Sourcing über LinkedIn und Xing heute eine wichtige Rolle spielt. Sie erklären den Weg vom ersten Kontakt über das Kennenlerngespräch bis zur Einbindung der Customer Cluster und zeigen, worauf sie bei Bewerber:innen achten.

Außerdem geht es darum, warum virtual7 auf persönliche Gespräche statt klassischer Vorstellungsgespräche setzt, wie wichtig Transparenz und ehrliches Feedback sind und weshalb Bewerbungsprozesse möglichst schnell und individuell ablaufen sollten. Die Gäste geben Einblicke in ihren Recruiting-Alltag und Tipps dazu, was Bewerber:innen im Gespräch beachten sollten.

Auf einen Blick

EpisodeFolge 35
TitelDer Bewerbungsprozess – Ein Update
HostArne
GastFabian, Laura, Nina (Recruiter:innen bei virtual7)
Dauerca. 40 Minuten
ThemenRecruiting, Bewerbungsprozess, Active Sourcing, Kennenlerngespräche, Responsiveness, Unternehmenskultur
ZielgruppeBewerber:innen, IT-Fachkräfte, Berufseinsteiger:innen, Recruiter:innen, HR-Verantwortliche, Quereinsteiger:innen
BranchenIT-Dienstleistungen
Technologien, Methoden und AnwendungenActive Sourcing, LinkedIn, Xing, Bewerbermanagementsystem Recruitee
Bereiche und EinsatzfelderRecruiting, Bewerbermanagement, Personalgewinnung

Worum geht es in dieser Folge?

Der Fachkräftemangel hat das Recruiting grundlegend verändert. Statt ausschließlich auf eingehende Bewerbungen zu warten, spricht virtual7 potenzielle Kandidat:innen aktiv über Plattformen wie LinkedIn oder Xing an. Die Gäste erklären, wie dieser Prozess funktioniert und weshalb der persönliche Austausch bereits vor einer Bewerbung beginnt.

Im Mittelpunkt steht der Bewerbungsprozess bei virtual7. Die Recruiter:innen erläutern die einzelnen Schritte vom ersten Kontakt bis zum Vertragsangebot und zeigen, welche Informationen in den verschiedenen Gesprächsphasen wichtig sind. Dabei geht es sowohl um fachliche Anforderungen als auch um gegenseitige Erwartungen, Unternehmenskultur und die Zusammenarbeit innerhalb der Customer Cluster.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der persönliche und transparente Umgang mit Bewerber:innen. Die Gäste erklären, warum klassische Vorstellungsgespräche zunehmend durch Kennenlerngespräche ersetzt werden, weshalb Ehrlichkeit und Transparenz wichtiger sind als Standardantworten und wie schnelles Feedback den gesamten Bewerbungsprozess verbessert. Abschließend geben sie praktische Tipps für Bewerber:innen und erläutern, wodurch sich virtual7 im Recruiting von vielen anderen Arbeitgebern unterscheidet.

Das lernst du in dieser Folge

  • Wie der Bewerbungsprozess bei virtual7 vom Erstkontakt bis zum Vertragsangebot abläuft.
  • Warum Active Sourcing heute ein wichtiger Bestandteil des Recruitings ist.
  • Welche Rolle Kennenlerngespräche statt klassischer Vorstellungsgespräche spielen.
  • Welche fachlichen und persönlichen Kriterien im Bewerbungsprozess berücksichtigt werden.
  • Warum Transparenz, Ehrlichkeit und gegenseitiges Kennenlernen entscheidend sind.
  • Warum Schnelligkeit heute ein Wettbewerbsvorteil im Recruiting ist.
  • Warum Bewerber:innen sich nicht verstellen sollten.
  • Welche Besonderheiten bei Projekten im öffentlichen Sektor berücksichtigt werden müssen.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Active Sourcing ergänzt klassische Stellenanzeigen und eingehende Bewerbungen.
  • Der Bewerbungsprozess bei virtual7 umfasst in der Regel mehrere Kennenlerngespräche.
  • Fachliche Anforderungen werden gemeinsam mit dem Recruiting Support aus den Customer Clustern geprüft.
  • Vom Bewerbungseingang bis zum Angebot dauert der Prozess zum Zeitpunkt der Aufnahme durchschnittlich rund 20 Tage.
  • Nach einem Gespräch erhalten Bewerber:innen in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen eine Rückmeldung.
  • Neben fachlichen Voraussetzungen spielt auch die persönliche Passung zur Arbeitsweise bei virtual7 eine Rolle.

Themen der Episode

Der Bewerbungsprozess bei virtual7

Der Bewerbungsprozess kann sowohl mit einer eingehenden Bewerbung als auch mit einer direkten Ansprache durch das Recruiting-Team beginnen. Nach einem ersten Austausch werden relevante Informationen wie Lebenslauf, Gehaltsvorstellung, Kündigungsfrist und Erkenntnisse aus dem Erstgespräch im Bewerbermanagementsystem hinterlegt.

In der Regel folgt ein weiteres Gespräch mit dem Recruiting Support aus dem jeweiligen Cluster. Bei technischen Positionen liegt der Schwerpunkt hier stärker auf fachlichen und technischen Fragen. Im abschließenden Gespräch stellt sich virtual7 noch einmal ausführlicher vor und spricht unter anderem über Werte und Benefits. Wenn es für beide Seiten passt, folgt ein Angebot.

Active Sourcing und unterschiedliche Recruiting-Kanäle

Da passende Bewerbungen nicht automatisch eingehen, spricht virtual7 potenzielle Bewerber:innen aktiv an. Nina sucht vor allem über Xing, Laura über LinkedIn nach Profilen, die zu den gesuchten Positionen passen.

Active Sourcing ist dabei nur ein Weg. Zusätzlich werden Stellenanzeigen veröffentlicht und eingehende Bewerbungen berücksichtigt. Im Gespräch wird betont, dass beim Recruiting der Mix aus verschiedenen Kanälen wichtig ist.

Schnelligkeit und Feedback im Bewerbungsprozess

Die Dauer des Bewerbungsprozesses ist eine Kennzahl, die das Recruiting-Team beobachtet und in den vergangenen Jahren verbessert hat. Zum Zeitpunkt der Aufnahme liegen zwischen Bewerbungseingang und Angebot durchschnittlich etwa 20 Tage. Nach einzelnen Gesprächen erfolgt die Rückmeldung meistens innerhalb von ein bis zwei Tagen.

Auch bei Absagen nach Gesprächen setzt virtual7 nach Möglichkeit auf eine persönliche telefonische Rückmeldung. Dabei sollen Bewerber:innen erfahren, warum es nicht geklappt hat und welche Punkte sie gegebenenfalls für eine weitere Bewerbung mitnehmen können.

Erwartungen, Rahmenbedingungen und fachliche Anforderungen

Bereits im ersten Gespräch werden grundlegende Rahmenbedingungen geklärt. Dazu gehören beispielsweise der mögliche Starttermin, die Gehaltsvorstellung und die Frage, welche Kriterien Bewerber:innen bei einem neuen Arbeitgeber besonders wichtig finden.

Das Recruiting-Team prüft dabei auch, ob virtual7 diese Erwartungen überhaupt erfüllen kann. In einem weiteren Gespräch mit dem Recruiting Support stehen je nach Position und Customer Cluster die fachlichen und technischen Anforderungen stärker im Mittelpunkt.

Kennenlerngespräche statt starrer Fragenkataloge

virtual7 spricht bewusst von Kennenlerngesprächen. Ziel ist es, dass beide Seiten herausfinden können, ob sie zueinander passen. Deshalb soll kein starrer Fragenkatalog Punkt für Punkt abgearbeitet werden.

Für die Gespräche gibt es zwar eine Auswahl möglicher Fragen und Themen, diese werden jedoch passend zur jeweiligen Situation eingesetzt. Die Recruiter:innen betonen mehrfach, dass Bewerber:innen ehrlich antworten und sich nicht für vermeintlich passende Antworten verstellen sollten.

Persönliche Eignung und Responsiveness

Neben den fachlichen Voraussetzungen spielt eine Rolle, ob die Zusammenarbeit grundsätzlich passt. Bereits im ersten Gespräch versuchen die Recruiter:innen ein Gefühl dafür zu bekommen. Später kommt mit dem Recruiting Support auch das jeweilige Cluster hinzu.

Ein Anhaltspunkt ist dabei die Arbeitsweise von virtual7 mit Responsiveness. Im Gespräch wird unter anderem thematisiert, ob Bewerber:innen mit Selbstverantwortung, Freiheiten und einer Arbeitsweise ohne klassisches Micromanagement umgehen können.

Flexibilität statt Standardprozess

Der Bewerbungsprozess muss nicht bei jeder Person identisch ablaufen. Wenn sich beispielsweise bereits früh zeigt, dass beide Seiten gut zusammenpassen, müssen nicht zwangsläufig alle vorgesehenen Gespräche durchgeführt werden.

Die Gäste nennen Schnelligkeit, Transparenz, Wertschätzung und Flexibilität als wichtige Merkmale ihres Bewerbungsprozesses. Der Ablauf soll möglichst einfach und an die jeweilige Situation angepasst sein.

Wer sollte diese Folge hören?

Diese Episode richtet sich besonders an:

  • Bewerber:innen im IT-Umfeld
  • Softwareentwickler:innen
  • IT-Consultants
  • Projektmanager:innen
  • Berufserfahrene, die einen Arbeitgeberwechsel planen
  • Recruiter:innen und HR-Verantwortliche
  • Führungskräfte mit Personalverantwortung
  • Menschen, die mehr über modernes Recruiting erfahren möchten
  • Interessierte an einer Karriere bei virtual7

Wichtige Begriffe erklärt

Beim Active Sourcing sucht das Recruiting-Team selbst nach passenden Profilen und spricht potenzielle Bewerber:innen direkt an. In der Folge werden dafür insbesondere Xing und LinkedIn genannt.

Der Recruiting Support kommt aus den Fachbereichen bzw. Clustern und unterstützt das Recruiting insbesondere bei der fachlichen Einschätzung. Bei technischen Positionen liegt im gemeinsamen Gespräch ein stärkerer Fokus auf technischen Fragen und Anforderungen.

Die Customer Cluster sind die fachlichen Bereiche bei virtual7, in denen unterschiedliche Projekte und Kunden betreut werden. Da sich Projekte und Anforderungen unterscheiden, werden Vertreter:innen der Cluster in den Bewerbungsprozess eingebunden.

virtual7 verwendet bewusst den Begriff Kennenlerngespräch. Es geht darum, dass beide Seiten herausfinden, ob sie zueinander passen. Statt eines starren Fragenkatalogs soll individuell auf die jeweilige Gesprächssituation und die Bewerber:innen eingegangen werden.

Responsiveness beschreibt die Arbeitsweise bei virtual7, die im Bewerbungsprozess ebenfalls thematisiert wird. Im Gespräch werden dabei unter anderem Selbstverantwortung, Freiheiten und eine Arbeitsweise ohne klassisches Micromanagement angesprochen. Es wird geprüft, ob diese Art zu arbeiten grundsätzlich zur jeweiligen Person passt.

Aussagen der Gäste

  • Bewerber:innen sollten im Gespräch ehrlich sein und sich nicht verstellen.
  • Ein Kennenlerngespräch sollte kein starrer Fragenkatalog sein.
  • Eine Absage nach einem persönlichen Gespräch sollte möglichst auch persönlich kommuniziert werden.
  • Ein guter Bewerbungsprozess sollte schnell, transparent, wertschätzend und flexibel sein.
  • Nicht jede Person muss denselben Bewerbungsprozess durchlaufen.
  • Diversität im Recruiting bleibt ein Thema, bei dem die Gäste weiteres Entwicklungspotenzial sehen.

Shownotes

00:00 Kuriose und negative Erfahrungen aus Bewerbungsgesprächen

07:07 Begrüßung und Vorstellung der Gäste

08:52 Der Bewerbungsprozess bei virtual7 Schritt für Schritt

12:02 Active Sourcing über Xing und LinkedIn

14:01 Schnelligkeit, Feedback und Erwartungen im Bewerbungsprozess

19:06 Persönliche Eignung, Customer Cluster und Responsiveness

22:36 Tipps für Bewerber:innen und Kennenlerngespräche auf Augenhöhe

27:51 Besondere Projektanforderungen, Sicherheitsüberprüfungen und Customer Cluster

31:50 Besondere Anforderungen einzelner Projekte und Customer Cluster

32:25 Diversität im Recruiting

35:37 Was virtual7 im Bewerbungsprozess besonders macht und aktuelle Einstiegsmöglichkeiten

40:26 Abschluss und Verabschiedung

FAQ

Wie lange dauert der Bewerbungsprozess bei virtual7?

Zum Zeitpunkt der Aufnahme dauert es vom Bewerbungseingang bis zu einem Angebot durchschnittlich etwa 20 Tage. Nach einzelnen Gesprächen erhalten Bewerber:innen meistens innerhalb von ein bis zwei Tagen eine Rückmeldung. Bei einer Absage kann der Prozess entsprechend früher enden.

Warum gibt virtual7 bei Absagen persönliches Feedback?

Wenn bereits Gespräche stattgefunden haben, versucht das Recruiting-Team, Absagen telefonisch mitzuteilen. Dabei können die Gründe für die Entscheidung erklärt und Punkte angesprochen werden, aus denen Bewerber:innen möglicherweise etwas für zukünftige Bewerbungen mitnehmen können.

Müssen Bewerber:innen bei virtual7 immer mehrere Gespräche durchlaufen?

Nein. Die Gäste erklären, dass der Bewerbungsprozess flexibel gestaltet werden kann. Wenn sich bereits früh zeigt, dass alles passt, müssen nicht zwangsläufig alle vorgesehenen Gespräche durchgeführt werden. Entscheidend ist, auf die jeweilige Situation individuell zu reagieren.

Worauf achten Recruiter:innen besonders?

Neben der fachlichen Qualifikation stehen Motivation, Authentizität, gegenseitige Erwartungen und die langfristige Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Ziel ist es, dass sowohl Bewerber:innen als auch virtual7 überzeugt sind, gut zueinander zu passen.

Worauf sollten Bewerber:innen im Gespräch achten?

Die Recruiter:innen empfehlen vor allem, ehrlich zu sein und sich nicht zu verstellen. Bewerber:innen sollen sagen, was ihnen bei einem neuen Arbeitgeber wichtig ist, Fragen stellen und auch kritisch nachfragen, wenn ihnen etwas unklar ist. Ziel des Gesprächs ist herauszufinden, ob die Zusammenarbeit für beide Seiten passt.

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